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Besuch des Landesbeauftragten - 29.02.2008

6 Jahre ist es her, dass der THW-Landesbeauftragte von NRW, Herr Dr. Schlewinski als Gast zu einer Feierstunde den Weg nach Hürtgenwald gefunden hat. Dies sollte in diesem Jahr anders sein. Mehr auf Freundschaftsbesuch wollte Herr Schlewinski bei uns mal wieder vorbeischauen. Wenn Andere dies gerne als Anlass zur Show nehmen, so waren sich die Helfer und Führungskräfte von vorne herein einig, dass sie den Abend laut Dienstplan durchziehen wollten. Lediglich die Dienste der Jugend- und Bambini-Gruppen wurden um eine Woche verschoben, damit auch die Junghelfer den Landesbeauftragten kennen lernen konnten. Nach einer Führungsbesprechung zwischen LB, OV und ZFü wurde ein kleiner Rundgang durch die Hallen und über das Gelände des Ortsverbandes gemacht. Die Bambinis wurden von ihren Ausbildern mit kniffligen Knoten beschäftigt, welche nachher eine Schaukel und eine Strickleiter ergeben sollten. Die Jugendgruppe hat in Anlehnung an die geplante Hängebrücke im Sommer diesen Jahres die Grundlagen einer Seilbahn erarbeitet, vom Übungsturm hinunter in Richtung des Widerlagers aus 2 Dreiböcken mit Querlager.


Die 1. Bergung war mit Ausbesserungsarbeiten des ASH beschäftigt. Einige Balken haben sich im Laufe der Zeit so verzogen, dass sie die nötige Stabilität und Sicherheit nicht mehr boten. Außerdem gab es noch einen Streichbalken und eine Treiblade nachzubauen, weil diese nach dem Einsatz bei einem Brand nicht unbeschädigt wieder abzubauen waren. Die 2. Bergung hat Vorbereitungen für die Beleuchtungsübung beim Flutlichtmotocross gemacht. Dabei ging es vor allem um die maximale Kabellänge zur Versorgung der einzelnen Verteilerstationen, sowie die gleichzeitige Zuschaltung der Maximallast und die Reaktion der NEA50 darauf. Dieser Versuch war entscheidend, ob der OVHUR beim Flutlicht den Brandenberger Hang mit eigenem Aggregat versorgen kann, oder doch auf andere Mittel zurückgreifen muss.

Die Fachgruppe Wassergefahren hat an diesem Abend Ihr Projekt "schwimmende Arbeitsplattform" bzw. "Anleger" fertig gestellt, welches bei der nächsten Gelegenheit auf dem Rursee getestet werden sollte. Nach unserem Rundgang haben wir ein Gespräch in großer Führungsrunde genutzt, wichtige Fragen zu Konzepten und Plänen für die Zukunft des THW in NRW bzw. ganz Deutschland zu klären. Auch vor brisanten Themen wurde nicht halt gemacht. Der Dienst endete wie jeden Freitag mit einem Essen der Spitzenklasse von unserem Koch Uwe. Hier hatten jetzt auch die Helfer die Möglichkeit zum Meinungsaustausch. Es hatte für uns einen hohen Stellenwert dass der Landesbeauftragte so "regelmäßig" bei uns hereinschaut. Dies zeigt uns auch, dass unsere Arbeit an hoher Stelle gewürdigt wird.

©Rabe - OVHUR


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