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Abstützmaßnahmen nach Schlepperunfall - 14.10.2008

12:28Uhr - Die Leitstelle alarmiert die Führung des OV Hürtgenwald. In Embken hatte ein Traktorfahrer die Gewalt über seinen Schleppverband verloren und war über eine Kreuzung hinweg in einer Hauswand zum Stehen gekommen, nachdem er mitsamt seiner Anhänger eine ca.50 cm hohe Mauer überrollt hatte. Es kam jedoch nicht zu einem Personenschaden.
Auf Anfrage des Ordnungsamtes wurde ein Fachberater des OVHUR zur Einsatzstelle gerufen, um eine Einschätzung zur Lage abzugeben und eine mögliche Abarbeitung der Schadenstelle durch den OV Hürtgenwald in die Wege zu leiten. Bereits um 12:55Uhr stand fest, dass der OV Hürtgenwald mit einer Gruppe diese Aufgaben übernehmen wird. Alle Helfer der 1. Bergungsgruppe wurden per Groupalarm (gesponsert durch die HV - vielen Dank dafür!) alarmiert.
Neben dem GKW1 mit dem für solche Fälle extra vorbereiteten 2-Achs-Anhänger wurde der Unimog der öGA - Einheit Unwetterschutz zum Transport weiterer Holzelemente in den Einsatz geschickt. Nach kurzer Sichtung der Lage wurden die Aufgaben aufgeteilt.
Während die Einen den Arbeitsbereich von den umher liegenden Trümmern befreiten, sicherten andere die Fahrzeuge an der belebten Straße und luden die notwendigen Gerätschaften von den Einheiten. Nachdem der Bereich frei geräumt war, wurde der beschädigte Sturz mit zugeschnittenen Hölzern und Baustützen abgefangen, bevor im Innenraum weitergearbeitet werden konnte. In dem betroffenen Raum, der vorher als Partyraum genutzt wurde, konnten zunächst die persönlichen Gegenstände der Hausbesitzer beiseite geräumt werden, bevor die abgehängte Decke geöffnet wurde. Nachdem die Holzdecke und die Unterkonstruktion mit großzügiger Isolierung an der Stirnseite entfernt wurden, konnte man einen Blick auf die nachträglich eingezogene Decke werfen. Aus Sicherheitsgründen wurden daraufhin die Träger mit einer geeigneten Konstruktion gestützt, obwohl auf den ersten Blick keine Beeinträchtigung erkennbar war. Zum Schluss wurde der angeschlagene Raum sowie die darüberliegenden Räume verschlossen, um ein unbefugtes Betreten zu verhindern. Am Folgetag sollte die Einsatzstelle von einem Statiker bewertet werden, der dann die weiteren baulichen Maßnahmen festzulegen hat.
Der Einsatz endete um 17:45 mit dem Abschließen der Halle, nachdem die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Geräte wieder hergestellt worden sind.







©Rabe - OVHUR


Homepage der Gemeinde Hürtgenwald



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