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Fachgruppe Wassergefahren

Aufgaben:

Die Fachgruppe Wassergefahren (FGr W)


- rettet Menschen, Tiere und birgt Sachwerte bei Wassergefahren.
- Sie wirkt zusammen mit anderen Einsatzkräften bei der Versorgung der Bevölkerung    mit.
- Sie transportiert Lasten verschiedener Art für den Einsatzbedarf bzw. bei    Evakuierungen.
- Sie betreibt Mehrzweck-Wasserfahrzeuge auf dem Wasser, baut schwimmende   Arbeitsplattformen und Anleger für verschiedene Arbeiten an und auf dem Wasser.
- Ferner wirkt sie bei der Damm- und Deichsicherung mit.
- unterstützt die zuständigen Stellen bei Bergungsmaßnahmen von Leichen und   Tierkadavern aus Gewässern
- versorgt vom Wasser eingeschlossene Menschen und Tiere
- betreibt Personenübersetzverkehr bei Fluchtbewegungen und Evakuierungen
- unterstützt andere Einsatzkräfte an und auf Gewässern
- arbeitet bei der Damm- und Deichsicherung mit
- transportiert Lasten zu Lande und zu Wasser
- leistet Sicherungsmaßnahmen auf dem Wasser für andere Einsatzkräfte
- leistet Kranarbeiten im Rahmen der Möglichkeiten.
- Im Auslandseinsatz können alle vorgenannten Aufgaben übernommen werden.

Einsatztaktik:

hat die Aufgabe,
- Maßnahmen am und auf dem Wasser durchzuführen,
-die zur Rettung von Menschen und Tieren, sowie Bergung und Sicherung von -Sachwerten erforderlich sind. Dabei leistet sie insbesondere technische Arbeiten und -Transporte zur Minimierung von Gefahren und Schäden durch Überflutungen und wirkt -bei der Damm- und Deichsicherung mit. Sie baut schwimmenden Arbeitsplattformen.

Die neuen Wasserfahrzeuge sind Mehrzweck-Arbeitsboote mit absenkbarer Bugklappe; diese erleichtert das Be- und Entladen am Ufer oder auch auf dem Wasser erheblich. Ergänzt werden die beiden Mehrzweck-Arbeitsboote bzw. -Pontons durch ein Schlauchboot mit fester Unterschale und Antrieb durch Außenbordmotor (Aubo).

Der LKW mit seinem 10tm- Ladekran ist ein besonders leistungsfähiges Fahrzeug im THW. Zunächst ist er durch seine Größe und seine hochgeländegängige Ausführung in der Lage, insbesondere bei Hochwassereinsätzen die Boote der FGr W zu Wasser zu bringen, leicht überflutetes Gelände zu überwinden und mit dem Kran Sachgüter zu bergen bzw. umzuschlagen. Außerdem kann er Arbeiten zur Dammsicherung erheblich unterstützen. Der Ladekran hat Aufnahmemöglichkeiten für Zusatzgeräte (Zweischalengreifer, Palettengabel, etc.).

Er hat sich in der Vergangenheit als besonders effektiv bei Einsätzen des ASH gezeigt. Ohne weitere externe Unterstützung lassen sich damit Systeme bis 15m Höhe aufbauen.

Mit all diesen Möglichkeiten ist der LKW der FGr W auch im allgemeinen Einsatz des TZ ein leistungsfähiges Instrument zur Unterstützung. Im Wasserdiensteinsatz unterstützen die Bergungsgruppen die FGr W insbes. auch durch Gestellung von Zugfahrzeugen für die Bootsanhänger.

Fahrzeuge:

1.Der LKW Kipper, 7t, geländegängig
LKW Kipper, 7t, geländegängig (LKW 7 Lkr 19tm)                   

Typ: LKW 7 Lkr 10tm
Lastkraftwagen 7 t, gl, mit Ladekran 10 tm (LKW 7 t gl Lkr 10 tm)

Typ: LKW 7 t Nutzlast, hochgeländegängig, mit Ladekran 10 tm Hubmoment,3 Achsen, 1+2 Sitzplätze, Ladekran, Hubmoment 10 tm, Ausladung (hydr.) ca. 11 m / 1,0 t, mit Drehmotor, Haken, Palettengabel. Aufbau am Fahrzeug-Heck.

Der Lastkraftwagen mit Ladekran dient zum Transport der Fachgruppenausstattung (im Geräte-Container) sowie z.B. geborgener Sachgüter, Einsatzausstattung und material. Der Ladekran ist besonders zum Um- und Einsetzen der Boote, aber auch zum Umschlagen von Lasten aller Art vorgesehen.

Einzelne Verwendungsmöglichkeiten:

Transportfahrzeug für

- Sachgüter zu und von der Einsatzstelle
- die Ausstattung der FGr W sowie einsatzbedingter Sonderausstattung
- Güter verschiedenster Art bei Evakuierungsmaßnahmen wegen Wassergefahren auch     in leicht überflutetem Gelände
- von Personal der FGr W (1 + 2).
  Zugfahrzeug für
- die Bootsanhänger der FGr W
- Anhänger allgem. bis 22 t zGG
  Arbeitsgerät
- durch den heckseitig angebauten Ladekran mit Seilwinde (2 t Hubkraft) und ggf.    Zusatzgeräte wie Zweischalengreifer, Palettengabel etc.
-Unterstützung der1.BG beim Aufbau der Abstütz-Systems-Holz (ASH)

2.Mehrzweck-Arbeitsboot (MzAB) auf Transport-Anhänger (AnhMzAB)
bild                   bild
Typ: MzAB, max. 1,5 t Nutzlast, Außenbordantrieb (Aubo) 2 x 51 kW, Bugklappe, 1 + 9 Plätze.
Typ: MzAB-Transport-Anhänger, 2 t Nutzlast, 1 Achse, Slipeinrichtung/Winde.

2.1Einzelne verwendungsmöglichkeiten.
Das MzAB mit Anhänger ist landgestützt mobil zum überörtlichen bzw. überregionalen Einsatz und kann direkt vom Anhänger zu Wasser gelassen werden. Ist das nicht möglich, kann dies mit dem Ladekran des LKW erfolgen. Das MzAB hat einen ebenen, durchgehenden Laderaum (ca. 3 x 2 m). Die Bugklappe kann auch auf dem Wasser abgesenkt werden und verbessert so Be- und Entlade- sowie sonstige Arbeitsvorgängeerheblich.Einrichtungen zum Schleppen und Koppeln ermöglichen den Verbund mit anderen Wasserfahrzeugen.

3.Mehrzweckboot auf Transporthänger
Mehrzweckboot auf Transporthänger (AnhMzB)                   
Typ: AnhMzB
Mehrzweckboot (MzB) auf Transport-Anhänger (Anh MzB)

Typ: MzB, 2 t Nutzlast, Außenbordantrieb 30 kW, 1 + 9 Plätze
Typ: Bootstransport-Anhänger, 2 t Nutzlast, 1 Achse, Slipeinrichtung/Winde

3.1.Einzelne verwendungsmöglichkeiten.
Das Mehrzweckboot ergänzt die MzPt bei Einsatz in engem oder seichtem Fahrwasser und da, wo ihre besonderen Fahreigenschaften vorteilhaft sind. Der Einsatz ist vorrangig als Sicherungsboot gedacht.

4.Schlauchboot 1t auf Transporthänger
Schlauchboot 1t auf Transporthänger (AnhSchlB)                        
Typ: AnhSchlB
Schlauchboot (SchlB) mit Bootsanhänger (Anh SchlB)

Typ: Schlauchboot, 1 t Nutzlast, feste Unterschale/Kiel,
Außenbordantrieb (Aubo) 22 KW
Typ: SchlB-Transport-Anhänger, 0,5 t Nutzlast, 1 Achse, Slipeinrichtung/Winde

4.1.Einzelne verwendungsmöglichkeiten
Die Schlauchboote ergänzen die MzAB bzw. MzPt bei Einsatz in engem oder seichtem Fahrwasser und da, wo ihre besonderen Fahreigenschaften vorteilhaft sind.


Homepage der Gemeinde Hürtgenwald



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