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1. Bergungsgruppe

Aufgaben:
Die 1. Bergungsgruppe (B 1) rettet Menschen und Tiere und birgt Sachwerte aus Gefahrenlagen. Sie führt Sicherungsarbeiten in Schadenstellen durch, leistet leichte Räumarbeiten und richtet Wege und Übergänge her. Ferner unterstützt sie technisch und personell die Fachgruppen des THW.
Die Bergungsgruppe:
-erkundet Schadenlagen
-dringt durch Überwinden oder Wegräumen von Hindernissen zu Schadenstellen vor
-ortet Verschüttete und Eingeschlossene
-rettet Verschüttete und Eingeschlossene und leistet dabei "Erste Hilfe"
-transportiert Verletzte aus Gefahrenbereichen
-führt technische Sicherungsarbeiten(abstützen und aussteifen) durch und legt ggf. -einsturzgefährdete Bauwerksteile nieder
-rettet Tiere und birgt Sachwerte und transportiert diese aus Gefahrenbereichen
-birgt Leichen und Kadaver
-bekämpft im Rahmen von Rettungs-/Bergungsmaßnahmen besondere Gefahren (z. B. Wasser, Entstehungsbrände, etc.)
-leuchtet Schadenstellen aus
-baut behelfsmäßige Stege und kleine Brücken
-rettet Menschen und Tiere und birgt Sachwerte aus Wassergefahren
-leistet Arbeiten bei Uferbefestigungen, Damm- und Deichsicherung
-beräumt Schadenstellen zur Beseitigung anhaltender Störungen
-sichert Objekte mit Abstützsystemen.
Einsatztaktik:
Die 1. Bergungsgruppe (B 1) ist die universellste Gruppe im Technischen Zug (TZ).
Das Personal und die Ausstattung sind auf die Bewältigung eines möglichst breiten Aufgabenspektrums ausgerichtet. Die Ausstattung ist weitestgehend absetzbar, tragbar und autark einsetzbar.
Sie wird ergänzt und unterstützt durch die 2. Bergungsgruppe mit alternativer oder leistungsfähigerer Technik oder durch THW-Fachgruppen (FGr). Sie unterstützt außerdem die Fachgruppe, da diese meist auf die Allgemein-Ausstattung(Fahrzeuge etc.) der BGr angewiesen sind.
Die Ausstattung der 1. Bergungsgruppe wurde im Jahr 1998 durch eine universelle Abstütz- und Sicherungs-Komponente aus Holzbauteilen Abstütz-System Holz (ASH) ergänzt.
Schnittstellen:
Zugtrupp bzw. EL / THW-FüSt
2. Bergungsgruppe (verfügt über alternative bzw. leistungsfähigere Ausstattung)
Für 1. und 2. Bergungsgruppe gelten gleichermaßen die Schnittstellen zu allen Fachgruppen sowie zu Einheiten Dritter.
Taktische / technische Schnittstellen zu Dritten
Schnittstellen zu den Feuerwehren
- Rettungsmaßnahmen von Menschen und Tieren
- Bergung von Leichen, Kadavern und Sachwerten
- technischen Sicherungsmaßnahmen z.B. durch Abstützen, Abspannen und Aussteifen
- Heben, Bewegen und Trennen von Bauteilen, Trümmern, etc.
- Niederlegung von Gebäude-/ Bauwerksteilen
- Unterstützung bei der Überwindung von Hindernissen
- Sicherung und Absperrung der Einsatzstelle
- Bekämpfung von Entstehungsbränden
- Ortung von vermissten / verschütteten Personen
- Ausleuchtungsmaßnahmen
- Erkundungs- und Lotsenaufgaben
Fahrzeuge
1.Der Gerätekraftwagen


Typ: GKW 1
Gerätekraftwagen I (GKW I)
Typ: LKW, 7 t Nutzlast, geländegängig mit Winde 5/10 t Zugkraft (glw.), Gruppenfahrer-haus / Kofferaufbau, 1+8 Plätze
Der Gerätekraftwagen dient zur Beförderung der Einsatzmannschaft und als Geräteträger der Ausstattung. Ferner ist er selbst Arbeitsgerät durch seine technischen Möglichkeiten (z.B. durch die Seilwinde 5 t bzw. 10 t Zugkraft)
Einzelne Verwendungsmöglichkeiten:
1.1. Transportfahrzeug
- Aufnahme der Bergungsgruppe einschließlich der persönlichen Ausstattung.
- Transport der Geräte- und Werkzeugausstattung der Bergungsgruppe,
- sowie von einsatzbedingter Zusatzbeladung bzw. Sonderausstattung.
- Arbeitsplatz / Befehlsstelle der Zugführung (bei anderweitiger Nutzung des MTW)
1.2. Arbeitsgerät
- durch im Fahrgestell eingebaute, hydraulische Seilwinde mit 5 t bzw. 10 t Zug-kraft
- durch Verwendung als Arbeitsplatz zur Wartung / Instandsetzung der Ausstattung und zur Vorbereitung von Hilfskonstruktionen
- Sprechfunkstelle mit fest eingebautem Funkgerät (4 m-Band)
1.3. Zugfahrzeug
- für Anhänger bis ca. 18 t zGG
2.Der Anhänger 7 t div Runge

Typ: Anh 7 ASH
Anhänger 7 t, Runge (Anh 7 t Ru)
Typ: Anhänger, 7 t Nutzlast, 2 Achsen, Plattform / Rungen
Der Anhänger dient der B 1 mit ASH zum Transport des Abstütz-Systems-Holz (ASH). Ferner steht er dem Technischen Zug für allgemeine Langmaterial-Transporte zur Verfügung.
3.Der LKW Kipper, 7t, geländegängig

Typ: LKW 7 Lkr 10tm
Lastkraftwagen 7 t, gl, mit Ladekran 10 tm (LKW 7 t gl Lkr 10 tm)
Typ: LKW 7 t Nutzlast, hochgeländegängig, mit Ladekran 10 tm Hubmoment, 3 Ach-sen, 1+2 Sitzplätze,
- Ladekran, Hubmoment 10 tm, Ausladung (hydr.) ca. 11 m / 1,0 t, Fernsteuerung, mit Drehmotor, Haken, Palettengabel, Zweischalengreifer. Aufbau am Fahrzeug-Heck.
Der Lastkraftwagen mit Ladekran dient zum Transport der Fachgruppenausstattung (im Geräte-Container) sowie z.B. geborgener Sachgüter, Einsatzausstattung und material. Der Ladekran ist besonders zum Um- und Einsetzen der Boote, aber auch zum Umschlagen von Lasten aller Art vorgesehen.
Einzelne Verwendungsmöglichkeiten:
Transportfahrzeug für
- Aufbau der Abstütz-Systems-Holz (ASH)
- Sachgüter zu und von der Einsatzstelle
- die Ausstattung der FGr W sowie einsatzbedingter Sonderausstattung
- Güter verschiedenster Art bei Evakuierungsmaßnahmen wegen Wassergefahren auch in leicht überflutetem Gelände
- von Personal der FGr W (1 + 2).
Zugfahrzeug für
- die Bootsanhänger der FGr W
- Anhänger allgem. bis 22 t zGG
Arbeitsgerät
- durch den heckseitig angebauten Ladekran mit Seilwinde (2 t Hubkraft) und ggf. Zusatzgeräte wie Zweischalengreifer, Palettengabel etc.
-Unterstützung der1.BG beim Aufbau der Abstütz-Systems-Holz (ASH)
4.Der Stappler

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